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| Aal
- Anguilla anguilla
weitere Namen und/oder regionale Bezeichnungen:Blankaal,
Breitkopfaal, Flußaal, Glasaal, Gelbaal, Spitzkopfaal,
Steigaal
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Der
Aal kommt in fast allen Gewässern vor.
Durch
Besatz und Kanalisierung ist er selbst in die Gebiete
vorgedrungen, die keinen natürlichen Anschluß an den
Atlantik haben. |
- Laichinfo
Bis heute ist das Laichverhalten der Aale nicht voll geklärt.
Die Wissenschaft geht aber davon aus, das der geschlechtsreife
Aal, im Alter von ca. 10 - 12 Jahren, in den westlichen
Atlantik zieht um in der ca. 3.000m tiefen Sargasso-See,
in nähe der Bermudas, zu laichen. Nach ca. 3 Jahren kommen
die jungen weidenblattförmigen Larven, getrieben durch den
Golfstrom, in unsere Küstengewässer. Nun folgt die Umwandlung
zum Glasaal. Als Steigaale ziehen die jungen Aale dann die
Flüße hinauf. Sobald der Aal seine Geschlechtsreife erreicht
hat, begibt er sich auf die lange Reise in seine Laichgebiete
in die Sargasso-See, diese Reise kann bis zu 3 Jahre dauern.
In dieser Zeit nimmt er nur sehr wenig bis keine Nahrung
mehr auf. Ungeklärt ist auch noch der Verbleib, nach dem
Laichen.
- Weibliche
Aale werden erheblich größer als die männlichen. Man kann
mit Sicherheit sagen, wenn ein Fang über 60 cm liegt, das
es sich um einen weiblichen Aal handelt. Kaum ein anderer
Fisch in unseren Gewässern, kann mit so vielen Sagen und
Schauermärchen aufwarten.
- Vorkommen
Der Aal kommt in fast allen Gewässern vor. Durch Besatz
und Kanalisierung ist er selbst in die Gebiete vorgedrungen,
die keinen natürlichen Anschluß an den Atlantik haben.
In kleinen Bächen (Forellenregion) wird der Aal jedoch nicht
gern gesehen, da er sich hier als Laichräuber betätigen
kann.
- Körperform
Die Körperform vom Aal wird als Schlangenförmig bezeichnet.
Während der männliche Aal nur bis zu 50 cm lang wird, können
weibliche Aale bis zu 150 cm lang werden und ein Gewicht
von bis zu 6.0 kg erreichen.
- Färbung
Dunkel grüner bis schwarzer Rücken.
Der Bauch, bei geschlechtsreifen Aalen silber Weiß (Blankaal),
bis Gelb (Gelbaal) bei Aalen die sich hauptsächlich im Süßwasser
aufhalten.
- Maulform
Plugscharbein, Zwischenkiefer und der vorgestreckte Unterkiefer
sind mit kleinen, bürstenartigen Zähnen bestückt.
- Man
unterscheidet zwischen Spitzkopf- und Breitkopfaal.
Der Spitzkopfaal ernährt sich in erster Linie von Pflanzen,
Insektenlarven, Würmern und Schnecken.
Der Breitkopfaal hingegen wird auch als Raubaal bezeichnet
und ernährt sich von kleinen Fischen, Fischlaich und Krebsen.
Dadurch wächst dieser wesentlich schneller als der Spitzkopfaal.
- Schuppen
Die kleinen, kaum sichbaren Schuppen sitzen tief und fest
in der Haut und werden von einer dicken Schleimhaut umgeben.
- Nahrung
Fliegen- Zuckmückenlarven, Würmer, Flohkrebse, Schnecken,
Muscheln, Krebse, kleine Fische
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